Santa Maria di Castellabate: Einstmals diente Santa Maria di Castellabate der Mutterortschaft Castellabate als Anlegestelle für Handelsschiffe und Fischerboote. Nach dem Ende der Belagerungen durch die Sarazenen, zogen immer mehr Castellaner aus Gründen der Bequemlichkeit ans Meer hinunter. So wurde der ehemalige Hafen zu einer immer bedeutenderen Ortschaft, die heute das Zentrum der Gemeinde bildet.
Der besonders pittoreske antike Ortskern mit seinem Sarazenenturm, den ehemaligen Markthallen „Porta delle Gatte“ und der kleinen Hafenpromenade ist bis heute in seiner ursprünglichen Form erhalten. Vor allem in den Abendstunden ist hier der Treffpunkt für Jung und Alt zur „Passeggiata“, zum Sehen und Gesehen werden.
Tagsüber konzentriert sich das Leben auf der Piazza, die für die Dorfbewohner die Funktion eines Wohnzimmers zu haben scheint und im anschließenden Corso, wo man zahlreiche kleine Geschäfte mit vielfältigem Angebot findet. Rechts und links von Santa Maria erstrecken sich kilometerlange Sandstrände, die von den malerischen Landzungen Licosa und Tresino begrenzt werden.