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Die Gegend um Arezzo in der Toskana ist ein beliebtes Urlaubsziel in Italien. Ideal für einen individuellen Familienurlaub in einer Ferienwohnung oder einem Ferienhaus Ihrer Wahl.

Mystiker hatten stets ein Faible für den Osten der Toskana, wo sich alte Mönchsorden bis heute gehalten haben. Kein Wunder also, dass ein so rätselhafter Künstler wie Piero della Francesca dieser Region entstammt; sein Freskenzyklus ziert San Francesco in Arezzo und gilt heute als einer der schönsten der Welt.

Abseits dieser viel befahrenen Hauptverkehrsader Florenz-Rom trifft man nur wenige Touristen in den Buchen-, Eichen- und Kastanienwäldern an. Doch besonders im Herbst ist die Gegend äußerst reizvoll, wenn sich die Wälder des Casentino rotgold färben, die Pilz- und Trüffelsaison beginnt und diese einheimischen Delikatessen überall am Straßenrand und in den Restaurants angeboten werden.

Auf den Bergwiesen weiter östlich weiden Schafe, deren Milch zu köstlichen Käsespezialitäten weiterverarbeitet werden, und die den alten Römern heiligen weißen Rinder. Dieser Teil der Toskana ist das Land der Heiligen, Einsiedler und Klöster. In dem auf einem Berg gelegenen Kloster La Verna soll dem heiligen Franziskus das Wunder der Stigmatisation widerfahren sein. Die Mönche des Benediktinerordens von Camaldolili 11. Jh. wollten ursprünglich in völliger Abgeschiedenheit leben. Es kamen jedoch so viele Gläubige, dass man schon bald weitere Gebäude unweit des Klosters bauen musste, und auch die Wälder in der Umgebung des Klosters Vallombrosa gelangten zu Berühmtheit, durch John Miltons Versepos „Paradise Lost“.


Arezzo: Die älteste Stadt der Toskana ist Arezzo, deren Gründung aufs 8. Jh. v. Chr. zurückdatiert ist. Als ein harmonisches und anmutend wirkendes Stadtbild wird das mittelalterliche Zentrums meist bezeichnet und trotz liebenswerten Einheimischen, uralten Gässchen und gotischen Bauwerken wird Arezzo noch hauptsächlich von italienischen Urlaubern besucht. So kann man von Italienern umgeben das Goldhandwerk, das Aushängeschild der Stadt, in vielen kleinen Geschäften bestaunen oder - mit dem nötigen Kleingeld - auch kaufen, über den berühmten Antiquitätenmarkt schlendern oder in den Grünanlagen der Stadt die Seele baumeln lassen. Um die Stadt herum ist viel Grün. In den Wäldern und Hügellandschaften liegen urige Dörfchen und mittelalterliche Bauwerke, die zu erkunden sich lohnen, wie beispielsweise das Kloster La Verna.


Loro Ciuffenna: In einem wenig besidelten Gebiet des Arno-Tales liegt Loro Ciuffenna. Ein Dorf, dass mit Getreide, Gemüse, Wein und Oliven bewirtschafteten Feldern umgeben ist. Auf der kleinen Piazza von Loro Ciuffenna befindet sich eine Loggia mit Büsten von König Vittorio Emanuele II und von Giuseppe Garibaldi, sowie zahreichen Gedenktafeln. Eine Künstlerwerkstatt eines Kunstschmieds befindet sich unweit der Loggia. Durch die so scheint es labyrinthartigen kleinen Gässchen des Ortsteils Fondaccio gelangt man an die alte Bogenbrücke, die über den Gebirgsbach Ciuffenna führt. Dahinter erhebt sich Pratomagno-Gebirge, das zu ausgedehnten Wanderungen oder Ausflügen mit dem Mountainbike einlädt.


Marciano della Chiana: Marciano della Chiana - eine kleine Stadt einige Kilometer entfernt von Foiano. Die Stadt wurde rechteckig geplant und zwischen 100 n. Chr. – 1.250 n. Chr. nach und nach unter verschiedenen Vorherrschaften wie Arezzo, Perugia, Siena und Florenz errichtet. Das Stadttor mit der Uhr und der Glocke wurde zu Beginn des 17. Jh. errichtet und beherrscht zusammen mit dem Bollwerk das Stadtbild von Marciano della Chiana. Das Bollwerk und die die Kirchen Sant’ Andrea und Stefano gehörten dem berühmten Kapitän Fanfulla da Lodi. Die Kirche Sant’ Stefano ist von einer Arbeit durch Bartolomeo della Gatta verziert, die eine Jungfrau mit Kind und den Heiligen darstellt sowie Arbeiten von lokalen Künstlern. Außerdem lässt sich die im nahen Dor Badicorte stehende romanische Kirche San Bartolomeo besichtigen. Sie wurde im zehnten Jahrhundert von den Camaldolites erbaut, die bis 1487 dort lebten.


Poppi: Abseits der großen Verkehrswege liegt der wenig bekannte Ort Poppi. Beherscht von dem mittelalterlichen Schloss der Grafen Guidi war es im 13. und 14. Jh. der Hauptsitz einer der mächtigsten Adelsfamilien in der Toskana. Heute beherbergt das Schloss kostbare Räumlichkeiten, eine Kapelle, sowie eine Bibliothek. Auf dem Platz – der Piazza Repubblica – vor dem Schloss trifft sich das Dorf in den Sommermonaten.


Sansepolcro: Sansepolcro (früher Borgo San Sepolcro) bedeutet „heiliges Grab“. Nachdem sich zwei Pilger, die nach der Rückkehr aus Palästina, sich im Ort niederließen wurde Sansepolcro so benannt. Berühmtester Einwohner ist Piero della Francesca, der mit als Gründer der italienischen Rennaissance gilt, wurde hier 1416 geboren. Weitere Künstler, wie Matteo di Giovanni oder Raffaellino del Colle lernten in seiner Malereischule in Sansepolcro. Ein lohnender Besuch ist das Museo Civico, wo drei der wichtigsten Gemälde von Piero della Francesca ausgestellt sind.


Weitere Urlaubsorte (Pistoia) sind: Chiassa, Foiano della Chiana, Lucignano, Subbiano



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