Die antike Provinz Grosseto bildet das Grenzland zwischen der Toskana und dem Latium und wird oft mit dem Gebiet der Maremma gleichgesetzt. Dort, in der weiten Landschaft liegen in pikoresken Dörfern schöne Ferienhäuser und auch Ferienwohnungen, von denen aus Sie die Provinz Grosseto entdecken können.
Der Parco Naturale Regionale della Maremma wurde 1975 gegründet. Zu ihm gehören die Monti dell'Uccellina, die Sumpfgebiete Trappola und die des Ombrone, der Pinienwald von Alberese und als letztes der Landstrich, in dem die Pferde und Büffel der Maremma in freier Wildbahn leben. Ein Gebiet mit vielfältigen Ökosystemen also, die große Bedeutung für die Erhaltung vieler Pflanzen- und Tierarten haben, die hier ideale Lebensbedingungen finden. Der Park kann zu Fuß oder zu Pferde mit einem Führer auf vorgeschriebenen Wegen besucht werden.
Entlang der sich 130 km hinziehenden Küste von Grosseto befinden sich zahlreiche Badeorte. Von Norden kommend, gelangt man gleich an den Golf von Follonica, an dem sich Fels- und Sandküsten abwechseln. Letztere befinden sich vor allem im mittleren Teil und im Süden. Hier liegen auch die wichtigsten Orte, zum Beispiel Follonica, ein angenehmer Sommeraufenthaltsort und etwas weiter südlich Punta Ala, ein Ferienort mit einem modernen Jachthafen.
Nach Süden weitet sich die Landschaft zu einer Ebene mit vorwiegend Sandstränden. Der berühmteste Ort dieser Gegend ist Castiglione della Pescaia mit einem schönen historischen, auf einer Anhöhe liegenden Ortskern, einem Strand und einem Jachthafen.
In der Provinz von Grosseto liegen zahlreiche Orte mit Sehenswürdigkeiten von großem archäologischem und künstlerischem Interesse. Die Gegend war schon in der Vorgeschichte bevölkert. Es gibt Funde die beweisen, dass die Zivilisation der Etrusker hier schon im 8 Jh. v. Chr. existierte. Nicht weit von Grosseto befinden sich die Überreste von zwei der ältesten und mächtigsten Etrusker-Städte, Roselle und Vetulonia.
Die natürlichen Gegebenheiten der Provinz und ihre Erschließung bieten viele Möglichkeiten zum Wandern, Reiten und Trekking. Roccastrada, ein Ort im Innern der Provinz, ist Ausgangspunkt eines weiten Netzes von ca. 150 km Wegen, die das Gebiet - reich an landschaftlicher Schönheit und voll von historischen Stätten - durchziehen. Zu einer angenehmen Rast laden viele Bauernhöfe ein, wo man in gastfreundlicher Umgebung die schmackhafte einheimische Küche probieren sollte.
Grosseto: Grosseto ist die Hauptstadt der Maremma. Nachdem man sich vorbei an den Vororten Grossetos bis ins Zentrum von Grosseto vorgekämpft hat gelangt man an die Festungsmauern, die die Altstadt von Grosseto umgeben. Die Gründung von Grosseto geht auf die Etrusker zurück. Anfänglich war es kaum mehr als eine Siedlung. Auch als im Jahre 1138 Bischofssitz wurde war es kaum mehr als ein Dorf. 1559 wurde es von Siena erobert und somit gehörte Grosseto zum Herzogtum der Toskana.1750 lebten etwas mehr als 700 Einwohner in Grosseto. Erst nach den erfolgreichen Trockenlegungsplänen des umliegenden Sumpflandes im 20. Jahrhundert erfuhr Grosseto einen wirtschaflichen Aufschwung.
Ein Rundgang über die alte Stadtmauer flaniert man über Promenaden, vorbei an Gärten und stößt im Nordosten auf die Fortezza Medicea, einem Gebäude aus dem 16. Jh.. Sehenswert ist der Dom San Lorenzo. Um 1300 auf den Grundmauern einer lombardischen Kirche errichtet wurde er im gotischen Stil errichtet. Auffällig ist die aus rotem und weißem Marmor gestreifte Fassade. Weitere sehenswerte Kirchen sind San Francesco und die älteste Kirche von Grosseto San Pietro. Auf der Piazza Dante Alighieri ist die Marmorstatue von Leopold II, dem letzten Großherzog der Toskana errichtet. Im Museo Archeologico e d Arte della Maremma sind Exponate prähistorischer, etruskischer und römischer Zeit sowie Silberschmuckarbeiten und Gemälde im Diözesanmuseum zu sehen.
Massa Marittima : Vom Meer aus gelangt man über Follonica nach Massa Marittima. Reich wurde Massa Marittima im 12. - 13. Jh. mit dem Erzbergbau in der Toskana. Davor machte es von sich reden, als der Bischof im Jahre 840 von Populonia (nördlich von Piombino) sich vor den Sarazenen ins malariafreie Massa Marittima zurück zog. Massa Marittima ist in eine Unterstadt (Citta Vecchia) und Oberstadt (Citta Nuova) aufgeteilt. In der Citta Vecchia ist das Zentrum die Piazza Garibaldi, von dem eine geheimnisvolle Ruhe ausströmt. An der Piazza befindet sich der Duomo San Cerbone, der im romanisch-gotischen Baustil erichtet worden ist. Die Citta Nuova ist nur über steile Treppen zu erreichen. Dort angelangt erreicht man die Piazza Matteotti, wo die Fortezza dei Senesi beachtenswert ist. Im Museo della Minera, südlich des Duomo San Cerbone befindet sich das Bergwerksmuseum, wo ein ehemaliger 700 m langer Stollen zu einem Museum umgebaut worden ist.
Weitere Urlaubsorte (Grosseto) sind: Boccheggiano, Fonteblanda, Giuncarico, Istia di Ombrone, Monterotondo Marittima, Montieri, Prata di Suvereto, Seggiano