Errichtet zwischen drei Hügeln, liegt Siena wie ein Juwel inmitten der toskansichen Landschaft. Inmitten dieser toskanischen Landschaft liegen in kleinen Orten verteilt schöne Ferienhäuser und Ferienwohnungen um dort einen individuellen Urlaub zu verbringen. Von fern sieht man schon die erhabene Silhouette von Siena mit dem zebragestreiften Dom und dem Rathausturm Torre del Mangia liegen. Seit 1555, der Eroberung der Florentiner hat sich am Stadtbild Sienas nicht viel verändert, auch die Einwohnerzahl ist seitdem nur wenig angestiegen. Umgeben ist Siena von einer vollständig erhaltenen Stadtmauer mit 8 Stadttoren. Innerhalb dieser Stadtmauer ist Siena in 17 Stadtviertel aufgeteilt, den so genannten Contraden. Jedes Stadtviertel besitzt seine eigene Kirche, einen Brunnen und ein Museum wo Flaggen, Trophäen, Uniformen sowie Erinnerungsstücke des
Palio (Pferderennen, das zweimal im Jahr ausgetragen wird, siehe Newsletter) ausgestellt sind. Das Zentrum Sienas bildet die Piazza del Campo (einer der schönsten Plätze Italiens). Dem natürlichen Landschaftsprofil folgend fällt der Platz muschelförmig in die Senke zwischen den drei Hügeln. Die elipsenförmige Kulisse bilden mittelalterliche Paläste und das Rathaus mit seinem Torre del Mangia von dem aus man einen grandiosen Blick über die Umgebung von Siena genießen kann. Mittelpunkt des damaligen Lebens war dort der Fonte Gaia (fröhliche Quelle), ein Brunnen, aus dem man seit Anfang des 15. Jh. Wasser schöpfte, das über ein 25 km langes Aquädukt nach Siena befördert wurde.
Der gotische Dom von Siena spiegelt den ungeheueren Reichtum der Stadt Siena vor dem Einfall der Florentiner wieder. Gewidmet ist der Dom der hl. Maria. Wäre er, gemäß den damaligen Plänen und Ausführungen, fertig gestellt worden, so wäre er heute der größte Dom der Welt! Aber durch den Ausbruch der Pest 1357, Problemen mit der Statik und aus Geldmangel wurde die 1339 begonnene Vergrößerung des Duomo Nuovo gestoppt.
Chianciano Terme: Seit den Etruskern sind die Heilquellen von Chianciano Terme bekannt. Wiederentdeckt wurder Chianciano Terme erst in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts. Unbedingt sind die Kurparks Agua Santa Park und Parco dei Fucoli zu besuchen.
Montalcino: Bekannt ist der kleine Ort Montalcino in der Toskana hauptsächlich durch den Nobelwein Brunello di Montalcino. Der Ort ist auf einem kleinen Hügel gelegen und von einem Verteiligungsring aus dem Mittelalter umgeben. Außerhalb des Ortes Montalcino prägen weite Weinberge das Landschaftsbild. Am Rathaus auf der Piazza del Popolo befinden sich Fliessen - von regionalen Künstlern - die die Jahrgangsqualität seit 1991 dokomentiert.
Montepulciano: Montepulciano ist auf einem ca. 600 m hohen Bergkamm erbaut und liegt südöstlich von Siena zwischen dem Chiana-Tal (Val di Chiana) und dem Orcia-Tal (Val dOrcia). Durch seine Lage ist der Ort bis heute nicht über die Stadtmauern hinaus gewachsen. Den Besucher versetzt Montepulciano zurück ins Mittelalter, vermischt mit dem Renaissancestil der Adelspaläste. Für viele Kaufleute und Wohlhabende aus Siena und Florenz galt Montepulciano als Altersruhesitz. Neben dem Wein Vino Nobile di Montepulciano, für den der Ort bekannt ist kommen jedes Jahr auch viele Musikfreunde zu dem Musikfestival, das von Ende Juli bis Anfang August. Als Attraktionen von Montepulciano kann man den Bruscello (Bauerntheater mit Musik) und das Bravio delle botti (Wettkampf, bei dem Weinfässer den Berg hoch gerollt werden) bezeichnen. Sehenswertes in Montepulciano sind die vielen Gebäude aus der Renaissance, die Kirchen Madonna di San Biagio (ca. 1 km südöstlich von Montepulciano) und Santa Maria di Servi, der Dom sowie die Burg und der Palazzo Pubblico.
Monteriggioni: Monteriggioni liegt 14 km von Siena entfernt in Richtung Volterra auf dem Berg Monte Ala. Es ist eine ehemalige Festung, die 1213 zum Schutz für Siena errichtet wurde. Die Wehrmauer mit den 14 Türmen ist noch vollständig erhalten. Von Dante Alighieri wird der Ort in der Göttlichen Komödie erwähnt. Monteriggioni selbst ist ein winziger Ort, in dem es an der Piazza eine Kirche, wenige Geschäfte, eine Bar und zwei Restaurants gibt.
Pienza: Der ursprüngliche Namen von Pienza war Corsignano und war der Geburtsort von Papst Pius II (Aeneas Silvius Piccolomini), Sohn einer verbannten Sieneser Familie. Als er Papst wurde ordnete er den Ausbau zu einer idealen Stadt unter Berücksichtigung der humanistischen Stadtplanung an. Der Bauherr war Pienza, und er sollte in nur zwei Jahren das gigantische Projekt vollenden. Pienza wurde fertig als der Papst Pius II bereits verstorben war.
Sehenswürdigkeiten in Pienza sind der von Rossellino geschaffene Dom, das Museo della Cattedrale und die Kirche San Francesco, die auf den Grundmauern einer Kirche aus dem 8. Jh. errichtet worden ist. Weiterhin sind in Pienza die Gebäude des Ammannati Palastes, des Gonzaga Palastes und des Palazzo del Cardinale Atrebatense, aus dem 15. Jh.. In der Nähe von Pienza befindet sich die Pieve di Corsignano, eines der wichtigsten romanischen Monumente der Gegend.
San Gimignano: Eine Gemeinde, die sich eine derartige Anerkennung verdient, da sie eine regelrechte Wiege der Kunst und der Traditionen im Herzen der Toskana darstellt. Eine Geschichte, die mit der etruskischen Zivilisation beginnt, die bedeutungsvollsten Bewegungen, Stile und Künstler berührt und so zum Bewahrer von Werken mit unanfechtbarer Bedeutung wird. Der Dom, das Gemeindehaus, die Museen und zahlreiche Kirchen in der Altstadt sind die Schreine dieser Kunst.
Der Dom, der auch „Chiesa Collegiata“ genannt wird, in unverwechselbarem romanischem Stil, beherbergt die Werke der Schule aus Siena und Florenz, die Fresken der Renaissancemaler wie Ghirlandaio und Benozzo Gozzoli, eine Reihe an Fresken des Jüngsten Tages von Taddeo di Bartolo, die Holzskulpturen von Jacopo della Quercia und den Altar von Benedetto da Maiano.
Nicht nur der Dom ist Zeitzeuge der Werke und des Genies von großartigen Künstlern. Im Gemeindehaus, wo sich das Stadtmuseum befindet, werden heute die Werke von Filippino Lippi, Pinturicchio und das Gemälde „Crocefisso“ von Coppo di Marcovaldo aufbewahrt.
Die Sant’Agostino Kirche wird von den Fresken von Benozzo Gozzoli bereichert, von dem Terrakottaboden von Andrea Della Robbia und der Tafel hinter dem Hauptaltar, die 1483 von Piero del Pollaiolo realisiert wurde.
San Gimignano bietet außerdem weitere, nicht unbedingt künstlerische, aber dennoch geschmackvolle Überraschungen. Diese Gegend ist in der Tat eine anerkannte DOC Zone des Weißweins Vernaccia di San Gimignano und ist zudem für ihre Safranherstellung bekannt, ein Produkt, das bereits seit dem Mittelalter die Ökonomie von San Gimignano gezeichnet hat, ebenso wie der oben genannte Vernaccia, der schon am Hof von Lorenzo il Magnifico gekostet und geschätzt wurde.
Da die kleine Stadt in der Provinz Sienas ein immer beliebteres Ausflugsziel wird, beginnt die beste Reisezeit im September. Dann kann man das „Manhattan des Mittelalters“, wie San Gimignano wegen seiner vielen Türme genannt wird, in Ruhe genießen, durch die kleinen Gässchen schlendern und spüren, wie die Zeit hier stehen geblieben scheint.
Siena: Die Hauptstadt der toskanischen Gotik hat ihren Ortskern seit ihrer Blütezeit im Hochmittelalter nahezu unversehrt bewahrt. Das Herz der Stadt ist die Piazza del Campo mit der charakteristischen Muschelform, in der zwei Mal im Jahr das „Palio“ stattfindet, eine berühmte historische Veranstaltung mit Pferderennen. Sehenswert sind die Kathedrale von Siena und das Rathaus mit dem Glockenturm Torre del Mangia. Das historische Zentrum zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Weitere Urlaubsorte (Pistoia) sind: Asciano, Casole d`Elsa, Cetona, Contignano, Foiano della Chiana, Monteroni d'Arbia, Pianella, Radicofani, Rapolano Terme, San Quirico d'Orcia, Sarteano, Sinalunga, Staggia, Torrita di Siena, Trequanda