Das griechische Wort „Kyklos“ bedeutet soviel wie Kreis. Die Inseln erhielten ihren Namen im Altertum, denn sie liegen kreisförmig um das religiöse Heiligtum Délos. Der Archipel mit 23 großen und etwas 200 kleineren Inseln, die sehr gebirgig sind, entstand der Legende nach aus einem Dreizackwurf des Poseidon, der die vorhandenen Berge ins Meer stieß, wo sie Wurzeln schlugen... Auf Náxos gibt es einen Fluß, der das ganze Jahr Wasser hat, doch auf den anderen Inseln sind diese Wasserströme jahreszeitlich abhängig. Bereits 3200 vor Christus lassen sich Besiedelungsspuren nachweisen, die Urbewohner heißen „Karer“ (frühbronzezeitliche Kykladenkultur 3200-2000 v.Chr.). In der bewegten Geschichte dieser Inseln sind mal die Römer, mal Byzantiner, mal Venezianer, mal die Türken wichtige Herrscher gewesen. Seit 1834 gehören die Inseln zu Griechenland. Seit den 1970er Jahren ist der Tourismus eine der wichtigsten Einnahmequellen. Die Inseln Mýkonos, Íos und Santorin werden sehr gerne von ausländischen Touristen besucht während andere Inseln durch ihre Nähe zu Athen beliebte Wochenendziele auch für Griechen sind. Tínos ist heute noch einer der wichtigsten Wallfahrtsorte. Die kleineren Inseln östlich von Náxos sind heute noch relativ ruhig. |
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