Das Wort
Italien erschien im 1. Jh. v.Chr. auf einer Münze, die vom Bund der sich gegen Rom erhobenen italischen Völker geprägt war. Die Münze wurde in den Abruzzen, in Corfinio, dem alten Corfinium, Hauptstadt des Bundes mit Namen Italica, gefunden. Die lange Herrschaft Roms (vom 3. Jh. v.Chr. bis zum 5. Jh. n.Chr.) hat in Italien unauslöschliche Spuren hinterlassen: Straßen, Aquädukte, Tempel, Denkmäler, Städte, Brücken, Theater. Die Kunstschätze Italiens sind so zahlreich und derart vielfältig, dass man durchaus von einer Kunstgalerie im Freien sprechen kann. Kein Land der Welt kann sich solcher Kultur- und Kunstschätze rühmen wie Italien. Mehr als die Hälfte der gesamten künstlerischen und historischen Schätze der Welt befinden sich in diesem Land (nach Angaben der UNESCO). In allen Regionen, in jeder Stadt und in jedem Dorf sind Zeugnisse einer tief verwurzelten und in ganz Italien verbreiteten Kunstgewerbetradition zu finden. Leonardo da Vinci, Michelangelo Buonarroti, Masaccio, Botticelli, um nur einige zu nennen, sind alle die zu einer Legende geworden und gelten allgemein als die höchsten Vertreter der Kunst. Ihre Werke sind Ziel verwunderter und erstaunter Besucher welche die Geheimnisse dieser erhabenen, in ihren höchsten Ausdrücken unerreichbaren Kunst zu verstehen und nachzuahmen versuchen.
Eine Reise nach Italien könnte auch nur durch den Wunsch ausgelöst werden, einfach seine vorzügliche Küche kennen und lieben zu lernen. Die Küche der berühmtesten Restaurants in den besonders für ihre Gastronomie bekannten Städten, aber auch die der tausend kleinen Trattorien, die in jedem kleinen Dorf und entlang der Straßen Italiens zu finden sind. Oder die Küche der in den charakteristischen Winkeln der Altstädte verborgenen Osterias und Lokale, in denen traditionelle Speisen zubereitet werden. Oder setzen Sie sich einfach in ein Café um einen köstlichen Cappuccino oder ein gutes Glas Wein trinken. – Schlendern Sie durch die großen und kleinen Kunststädte und besuchen Sie dort Kirchen, Stadtpalais, Denkmäler, Schlösser, archäologische Ausgrabungsstätten, Museen, Pinakotheken, Kunstgalerien, Plätze und Straßen. In Italien gibt es unzählige Freizeitmöglichkeiten: man kann Sport treiben, Hobbys nachgehen, sich entspannen, seine Kultur vertiefen, Konzerte, Theater, Folklore- und Sportveranstaltungen besuchen.
Warum sollte man nicht einmal auch an eine „Naturreise“ nach Italien denken? Zehn Prozent des italienischen Territoriums unterliegt dem Naturschutz. In einem solchen italienischen Naturpark oder -revier müssen nicht nur die Tiere, sondern auch die Pflanzen, die Mineralien, das Wasser und die Luft sozusagen „unberührt“ bleiben.