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Costiera Amalfitana

die zauberhafte Halbinsel

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Castello Odescalchi di Bracciano

i-fewo: Castello Odescalchi di Bracciano


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Die wohl schönste Küste der Welt ist ca. 110 km lang und erstreckt sich über die südlich von Neapel gelegene Halbinsel von Sorrent. Von Castellammare di Stabia über Sorrent, Positano, Amalfi gelangt man an der Küste bis nach Salerno. Wie Perlen an einer wunderschönen Kette, so reihen sich die malerischen Dörfer rund um die Steilküste, der so genannten Costiera Amalfitana. Grandiose Ausblicke, steile Schluchten, türkisfarbenes Meer, zauberhafte Orte und einsame romantische Buchten lassen sich hier entdecken. Es ist ein Bild das aus einem Märchen entsprungen scheint. Dies ist eine Reiseroute, die aufregend genug ist um das einmalige Spiel der Farben in Harmonie mit der Natur – der Küste und dem Meer – nie mehr zu vergessen.
Küste von Amalfi
Küste von Amalfi
Blick auf Positano
Blick auf Positano
Die eng an den steilen Hang gebauten, weißen und rosafarbenen Häuschen des ehemaligen Fischer- und Künstlerdorfs Positano fallen terrassenartig zum Meer ab. Ihre märchenhaften kuppelförmigen Dächer erinnern an ein maurisches Dörfchen. Von den Ferienwohnungen hat man einen wunderbaren Blick auf das blaue Meer und die üppige Vegetation mit Bougainvilleen und duftenden Zitronen- und Orangenbäumen. Unzählige Stufen führen durch die engen gepflasterten Gässchen Positanos bis hinunter zum Kieselstrand Marina Grande,
wo man in den romantischen Restaurants die hervorragenden Spezialitäten der Region genießen kann. In der Nähe des Strandes steht die kleine Kirche „Santa Maria dell' Assunta“ mit ihrer grün-gelben Majolikakuppel. Berühmt wurde Positano auch durch die in den 50er Jahren entstandene bunte Positano-Mode und die von handgefertigten Sandalen, die man heute noch in den exklusiven Boutiquen des Städtchens erstehen kann. Viele Künstler sind schon durch die Schönheit Positanos inspiriert worden, wie Picasso, Paul Klee und John Steinbeck.
Das lebendig-malerische Amalfi mit seinen arabisch wirkenden Seitengassen und dem prachtvollen Dom verdankt seinen Ruhm der landschaftlichen Schönheit, der klaren See mit einer einzigartigen Farbe, dem milden Klima, aber auch den hoch entwickelten Fremdenverkehr. Amalfi erreichte seine Glanzzeit im X. und XI. Jahrhundert aber sein Ursprung ist viel älter, denn darf man einigen Historikern glauben schenken, so wurde diese Stadt im IV. Jahrhundert n. Chr. von den Römern gegründet. Im Jahre 553 n. Chr. wurde Amalfi von den Byzantinern übernommen und im Jahre 786, nach der Belagerung der Sarazenen und der Langobarden, erhielt sie eine gewisse Autonomie und wurde zur florierenden Stadt.
Amalfi
Amalfi
Blick auf Ravello
Blick auf Ravello
Das raffinierte, rund 300 m hoch über dem Meer gelegene Ravello zieht jedes Jahr in den Sommermonaten zahlreiche Besucher zu den „Ravello Festivals“, die zu Ehren Richard Wagners 1953 ins Leben gerufen wurden. Die Familie Rufolo war eine der reichsten in Ravello. Sie ließ im Jahre 1300 die gleichnamige Villa auf einem Felsvorsprung über dem Meer bauen. Im Garten der Villa fand Richard Wagner 1880 die Inspiration für das Bühnenbild des 2. Aktes („Klingsors Zaubergarten“) seiner Oper Parsifal.
Der heutige Name Sorrent geht auf den antiken Namen Surrentum und den Mythos der Sirenen zurück, die durch ihren Gesang die Seefahrer verwirrten. Der Legende zufolge konnten sich nur Odysseus und seine Begleiter dem Zauber des Sirenengesangs entziehen, worauf sich die Sirenen in den Felsen mit dem Namen "Li Galli" verwandelten. Beliebt ist Sorrent wegen seiner günstigen Lage als Ausgangspunkt zu allen wichtigen Sehenswürdigkeiten der Umgebung. Die Spitze der Halbinsel von Sorrent liegt nur etwa 5 km von Caprie entfernt, das vom
Blick auf Sorrent
Blick auf Sorrent
Hafen Marina Piccola bequem erreicht werden kann. Auch Ischia und Procida, deren Silhouette man an klaren Tagen von Sorrent aus sehen kann, sind per Schnellboot gut zu erreichen. Amalfi, Ravello, Sorrent und Positano, dies alles sind Orte, die wir immer vergeblich gesucht haben - die vollkommenen Orte unserer Kindheit”, schrieb der sizilianische Lyriker und Nobelpreisträger Salvatore Quasimodo über die „Abgründe über dem Meer, die prachtvollen Zitronen- und Zedernpflanzungen” der amalfitanischen Küste. Ein Traum vom Süden erfüllt sich: Leuchtend hängen Zitronen unter dunkelgrünen Blättern, unzählige Düfte steigen aus den Wiesen und Gärten, schmale Treppenwege klettern zwischen weißgekalkten Häusern zu schattigen Plätzen - und immer spürt, sieht, hört man das nahe Meer, seine blaugrünen Farbtöne, sein Rollen und Rauschen und seine milden Winde.
 
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