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Castello Odescalchi di Bracciano

i-fewo: Castello Odescalchi di Bracciano


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Das Cilento
Das Cilento
Ein Landstrich starker Kontraste und unvergleichlicher Schönheit. Das Cilento beeindruckt durch seine schwindelerregenden Klippen, die steil ins kristallklare Meer abfallen, seine weißen Strände, die kleinen mittelalterlichen, in die Felsen gebauten Orte sowie die hellen Landschaften inmitten unberührter Natur. Dies ist eine der schönsten Küsten Italiens mit ca. 100 km Strand, von Sonne und Wind modellierten Klippen, verborgenen Buchten und geheimnisvollen Grotten. Das Gebiet liegt in der Region Kampanien im Süden Italiens. 1991 wurden bedeutende Teile des Gebietes zum Nationalpark, 1998 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Die Cilento-Küste beginnt in Paestum und endet in Sapri und hat mit ihrem reichen Badeangebot für jeden etwas zu bieten: Ob große Strände und glasklares Meer oder Aktivitäten für sportliche Touristen mit Höhlen- und Buchtenerforschung sowie Tauchen in unberührten Meerestiefen. All das findet man im Herzen von Hügeln und steil ins Meer abfallenden Bergen, in denen reizende Dörfer liegen. Hier ist man fern jeder menschenüberfüllten Großstadt, denn hier findet man noch eine Welt, in der nach alten Bräuchen gelebt wird, und ein Universum, dessen Rhythmus von den Jahreszeiten bestimmt wird.
Das ganze Cilento ist renommiert für seine schmackhafte traditionelle Küche, in der viele typische Produkte Verwendung finden, die in überlieferten Rezepten verarbeitet werden; besonders nett ist es, diese Vielfalt köstlicher Gerichte, die in den verschiedenen Orten, zahlreichen Trattorien und Restaurants angeboten werden, miteinander zu vergleichen.

Mit Agropoli beginnt das marine Herzstück des Cilento mit seinen kleinen Fischerorten. Agropoli, das von der Burg beherrscht wird und in byzantinischer Zeit erbaut wurde, hat einen wunderschönen mittelalterlichen Stadtkern, der die wilde vorgelagerte Küste überragt. Ebenfalls Spuren des Mittelalters findet man in Castellabate. Dieser unversehrte, besonders faszinierende Ort erscheint wie ein Knäuel von Gassen, Bögen und steilen Treppen, das von einer farbenfrohen und duftenden Vegetation umrahmt wird.
Von oben kann man die typischen Dächer mit ihren roten Ziegeln von Santa Maria di Castellabate bewundern, einem Fischer- und Badezentrum mit schönen Stränden in der Bucht zwischen Punta Tresino und Punta Licosa. Wunderschön und unberührt ist auch der schöne Pinienhain von Punta Licosa. Hier sind auch die verborgenen, geschützten Buchten kleine Paradiese, die den Rahmen für eines der klarsten Meere Italiens bilden. So wurden diese Wasser zum Unterwassermeerespark erklärt, ein wahrer Garten Eden für alle begeisterten Taucher.
Punta Licosa
Punta Licosa
Die Küstenstraße dringt in diese zauberhafte Natur ein und bietet wahrlich atemberaubende Panoramen: Von Montecorice mit seinen herrlichen Felswänden der steil ins Meer abfallenden Ripe Rosse kommt man nach Acciaroli mit dem schönen alten Stadtkern und einem herrlichen Strand. Hier verweilte öfter der Schriftsteller Ernest Hemingway und es heißt, dass er sich von einem Fischer des Ortes für seinen Roman „Der alte Mann und das Meer“ inspirieren ließ. Auf einer schmalen, kurvenreichen Hügelstraße geht es steil bergauf nach Pollica, einer frischen Oase der Stille, in dessen Gässchen die Zeit stehen geblieben scheint. Von hier aus ist der Ausblick einfach hinreißend.
Ruinen  von Velia
Ruinen von Velia
Das Cilento bietet außer Paestum auch noch ein anderes archäologisches Juwel, die Ruinen der griechischen Stadt Velia, deren Ruhm eng mit den großen Philosophen Parmenides und Zenon, sowie der berühmten medizinischen Schule verbunden ist, die später von Salerno übernommen wurde. Elea, so hieß das antike Velia, wurde im 6. Jh. v. Chr. von den Focei gegründet, die von der Schönheit dieses Ortes angezogen waren, stiegen in kurzer Zeit zu einem der bedeutendsten Zentren für Seehandel des südlichen Tyrrhenischen Meeres auf. Das archäologische Ausgrabungsgebiet erstreckt sich auf einem Felsvorsprung, der einst vom Meer umspült wurde und später versandete; das berühmteste Bauwerk ist die Porta Rosa, eine wunderschöne Struktur in der alten Stadtmauer.
Bemerkenswert sind die Ruinen von Wohnhäusern, die auf Terrassen angeordnet und mit polygonalen Sandsteinblöcken gebaut wurden. Auf dem Felsvorsprung erhoben sich öffentliche und sakrale Bauten; ferner sind Reste eines ionischen Tempels und des Theaters aus dem 3. Jh. v. Chr. eines Gebäudes mit rechteckigem Grundriss sowie eine gepflasterte Straße erhalten. An den Südhängen lag die Agorà aus dem 4./3. Jh. v. Chr. Zu besichtigen sind auch die Reste von römischen Grabmonumenten und einer Thermalanlage des Hafens, der heilige Brunnen und oben höher gelegen das Amphitheater, die frühchristliche Kirche sowie der angevinische Turm; jenseits der Porta Rosa liegt das Heiligtum des Poseidon Asphaleios.

Lässt man den Prunk der griechisch-römischen Welt hinter sich, bietet die Küste lange Sandstrände, Häusergrüppchen und alte Ortschaften, wie das mittelalterliche Ascea mit seiner wunderschönen Küste und Pisciotta, dessen Häuser im Grün versinken.

Entlang der Küstenstraße kann man eine Fülle bezaubernder Panoramablicke genießen bis man zum legendären Felsvorsprung von Palinuro gelangt. Das Geheimnis von Palinuro sind seine Meeresgrotten, die mit dem Boot entdeckt werden können; dazu gehören die Grotta Azzura (Blaue Grotte), deren Wasser klar wie ein Saphir ist, die Grotta d’Argento (Silbergrotte) und die Grotta di Sangue (Blutgrotte). Die Baia del Buondormire mit ihrem kristallklaren Wasser hat den romantischsten Strand der Küste.
Ein Meisterwerk der Natur ist Arco Naturale (Natürlicher Felsbogen) mit seinem langen Strand und der nahen Mündung des Flusses Mingardo. Imposante Klippen, unergründbare, nur mit dem Boot zu erreichende Buchten und höchst interessante Grotten befinden sich auch in Marina di Camerota, einem beliebten Sommerreiseziel der Touristen. Empfehlenswert sind Bootsfahrten zur Punta degli Infreschi mit bezaubernden Buchten und glasklarem Wasser, sowie auf dem Landweg der Besuch von Camerota inmitten von mit Olivenbäumen bedecktem Hügelland. Die Küste geht dann weiter bis Policastro und Sapri vorbei an reizenden Badeorten Scario. Policastro Bussentino liegt in der Mitte des Golfs, nach dem dieser benannt ist, und hat interessante Reste der mittelalterlichen Burg und Burgmauer zu bieten.
Wunderschöne Grotten
Wunderschöne Grotten
Faszinierend ist die Exkursion zur Bussento-Grotte, ein beeindruckendes, vom Fluss geschaffenes Phänomen, sicherlich eines der reizvollsten Kampaniens. Am Südende Kampaniens liegt Sapri, eines der bedeutendsten Zentren des Cilento mit einer schönen, panoramischen Seepromenade. Hier bietet die Küste weite Sandstrände, während man im Landesinneren bewaldetes Hügelland im Gebiet von Torre Orsaia findet.

Auch wenn man hier von einem der schönsten Meere Italiens bezaubert wird, sollte man das andere Cilento nicht vergessen, das Hinterland, in dem den Besucher einige eindrucksvolle Überraschungen erwarten. Die noch unberührte Natur dieses Gebietes wie die der Küste wird durch den Nationalpark des Cilento und Vallo di Diano geschützt. Vielzählig sind die Entdeckungsrouten quer durch den Park, der von Erhebungen, Flüssen, Wäldern und Wegen gesäumt wird, die die wilde Natur erklimmen. Vallo della Cucania ist ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge in den Park.
Die „Dolomiten des Südens“
Die „Dolomiten des Südens“
Trekkingliebhaber können lange Ausflüge au die Monti Alburni (wegen der extrem hellen Farbe ihrer Kalkwände auch „Dolomiten des Südens“ genannt), den Monte Cervati (mit seinen 1.9000 m der höchste Gipfel Kampaniens) oder auf den Monte Gelbison (auch Monte Sacro genannt, besonders beliebt wegen der Wallfahrtskirche Madonna di Novi Velia auf dem Gipfel) machen. Besonders beeindruckt wird man auch vom umliegenden Gebiet, wo Karstphänomene weite Schluchten (Karstschlünde) und geheimnisvolle Grotten in den Fels gegraben haben, wodurch sich auch kleine Wasserspiegel bilden konnten.
Unbedingt solle auch das faszinierende unterirdische Höhlensystem der berühmten und bezaubernden Grotten von Castelcivita besichtigt werden. Das Landesinnere des Cilento wird von kleinen Ortschaften geprägt, von denen das reizende Roscigno Vecchia erwähnenswert ist, ein altes Dorf, das wegen wiederholter Erdrutsche verlassen wurde.
Roscigno Vecchia
Roscigno Vecchia
 
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