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Der Balaton lädt zum Baden ein

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Castello Odescalchi di Bracciano

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Der Plattensee (ungar. Balaton) liegt im Westen Ungarns zwischen den Regionen Mitteltransdanubien und Südtransdanubien. Er ist 79 km lang, 13 km breit, die durchschnittliche Tiefe beträgt 3,25 m und die maximale Tiefe 12,5 m. Dank der geringen Wassertiefe erwärmt sich in den Sommermonaten der Balaton bis zu 28° C. Gegenüber dem Nordufer ist das Südufer flach in den See abfallend, was besonders bei Familien mit Kleinkindern geschätzt wird.
Wer sich wohl zum ersten Mal zum Plattensee bekannt bzw. als „Liebhaber des Balaton“ bezeichnet hat, das weiß heute niemand mehr. Vor mehr als zweihundert Jahren kamen hier kaum Reisende vorbei, vielleicht war es auch ein Dichter. Jedoch Anfang des 19. Jh. wurde der Steppensee immer häufiger erwähnt. Zunächst nur in künstlerischen Werken, später dann in als Reiseberichte in Zeitungen.

Der Magie des Sees verfällt jeder, der bereits dort seinen Urlaub verbrachte. Kinder schwärmen vom herrlichen Baden und Plantschen und sind oft nur durch ein Machtwort der Eltern bereit, aus dem flachen, warmen, seidenweichen Wasser herauszukommen.
Der Plattensee
Der Plattensee
Jugendlichen erwähnen die „großen Partys” und die heißen, durchtanzten Disconächte. Für sie bedeutet der See Urlaub, Spaß, Unterhaltung und Abenteuer. Die Wanderer erzählen mit leuchtenden Augen vom idyllischen Frieden im Balaton-Oberland oder von der üppigen Schilfwildnis und den wie Wolken vorbeiziehenden Wasservögeln am Kis-Balaton (Kleinen Balaton). Maler und Fotografen behaupten gewiss, dass die Berge, die den See umgeben, die schönsten Fernblicke in Ungarn bieten. Weinliebhaber singen sofort ein Loblied auf den Badacsonyi Kéknyelu (Badacsony Blaustängler) oder den Boglári Olaszrizling (Balatonboglár Welschriesling), die Gourmets schwören auf die kulinarischen Feinheiten der Region. Segler berichten von den sehr guten Windverhältnissen und von den Regattabooten, Rheumatiker von ihrer wunderbaren Heilung in Hévíz, Musikbegeisterte von den Orgelkonzerten in Tihany oder von der Operettengala in Siófok... Die Aufzählung könnte man noch lange so fortführen, obwohl hier schon viele Antworten sind, die die Begeisterung für den See ausdrücken! Am See mit den tausend Gesichtern kann jeder seinen Urlaub nach persönlichen Wünschen und Vorlieben gestalten. Ob Sie alleine oder mit Familie, mit Kleinkindern oder Teenagern, im Reitoutfit oder mit dem Golfschläger, in der Hitze des Sommers oder in der milden Herbstzeit ankommen, immer finden Sie hier eine zusagende Landschaft, Stadt, Unterkunft und ein vielfältiges Freizeitangebot. In Balatonfüred und Siófok befinden sich Wasserskibahnen mit elektrischem Zugsystem, also kann auch diese Sportart hier ausgeübt werden. Und wer Lust hat, kann mit Hilfe von Experten das Wasserskifahren hier erlernen. Den Angeltouristen wird im Allgemeinen eher die Vor- und Nachsaison empfohlen, da die Fische in der Sommerhitze schlechter anbeißen. Angeln kann man fast überall, man braucht nur eine Genehmigung, die aber in jedem Anglergeschäft erhältlich ist. Die besten Angelstellen befinden sich in den Buchten des Nordufers, besonders an den Schilfdickichten verheißen sie den Anhängern des Angelsports Erfolg.
Segelregatten auf dem Plattensee
Segelregatten auf dem Plattensee
Der Segelsport kann hier auf eine lange Tradition zurückblicken. Die Segelregatten auf dem Plattensee sind in erster Linie bei den Künstlern der Segeltechnik beliebt. Allerdings wird ihr Können oft von den schwierigen Winden des Sees auf die Probe gestellt. In den Häfen können mitgebrachte Schiffe anlegen, wer sich jedoch nicht mit dem Transport abmühen möchte, kann hier Segelschiffe chartern. Für Anfänger werden in jeder größeren Stadt Segelkurse auch in deutscher Sprache angeboten. Nach erfolgreicher Kursteilnahme kann man sogar die Zulassung als Kleinschiffführer erlangen, die für alle europäischen Binnengewässer Gültigkeit besitzt.
Am Plattensee kann man sich auch leicht in den Sattel schwingen, da sich der Reittourismus im letzten Jahrzehnt stark entwickelt hat. An jedem größeren Erholungsort werden von den überwiegend ortsansässigen Ställen Reittouren organisiert.
Den Radfahrern empfehle ich den Balaton – Radwanderweg, der um den See herum führt. Es lohnt sich, das Fahrrad mitzubringen, denn in der geschäftigen Hauptsaison kommt man zum Teil mit dem Rad schneller als mit dem Auto ans Ziel, wenn das Verkehrsaufkommen sehr hoch ist. In größeren Orten findet man auch Radverleihe mit Fahrradservice.
Die Natur hat den Balaton und das Naturschutzgebiet des Nationalparks Balaton-Oberland reichlich mit Schönheit beschenkt. Geformt wurde der Steppensee vor 2,5 Millionen Jahren von riesigen vulkanischen Kräften. Der Blick auf die zauberhafte Vielfalt der Vulkanlandschaft des Nordufers ist von Fonyód aus oder vom Vár-hegy (Burgberg) bei Balatonboglár am eindrucksvollsten. Im Bogen der vor langer Zeit erloschenen Vulkane liegt verträumt das Káli-Becken, das vom Südufer sehr schön zu sehen ist. Noch heute, in stark abgemilderter Form, sind die Naturkräfte immer noch gut zu spüren.
Naturschutzgebiet des Nationalparks
Naturschutzgebiet des Nationalparks
Am Ufer des Sees entspringen Dutzende von schwefel- und kohlensäurehaltigen Quellen, die von den Menschen schon seit Jahrhunderten zur Linderung und Heilung genutzt werden. Die bekannteste von ihnen ist die Hévízer Quelle, die am Fuße des Keszthely-Gebirges entspringt. Das erste Wasser der Balaton-Region, das zur Heilbehandlung verwendet wurde, war die kohlensäurehaltige Quelle in Balatonfüred. Hier stand schon im 18. Jh. ein großes Badehaus.Die Natur hat den Balaton und das Naturschutzgebiet des Nationalparks Balaton-Oberland reichlich mit Schönheit beschenkt. Geformt wurde der Steppensee vor 2,5 Millionen Jahren von riesigen vulkanischen Kräften. Der Blick auf die zauberhafte Vielfalt der Vulkanlandschaft des Nordufers ist von Fonyód aus oder vom Vár-hegy (Burgberg) bei Balatonboglár am eindrucksvollsten. Im Bogen der vor langer Zeit erloschenen Vulkane liegt verträumt das Káli-Becken, das vom Südufer sehr schön zu sehen ist. Noch heute, in stark abgemilderter Form, sind die Naturkräfte immer noch gut zu spüren. Am Ufer des Sees entspringen Dutzende von schwefel- und kohlensäurehaltigen Quellen, die von den Menschen schon seit Jahrhunderten zur Linderung und Heilung genutzt werden. Die bekannteste von ihnen ist die Hévízer Quelle, die am Fuße des Keszthely-Gebirges entspringt. Das erste Wasser der Balaton-Region, das zur Heilbehandlung verwendet wurde, war die kohlensäurehaltige Quelle in Balatonfüred. Hier stand schon im 18. Jh. ein großes Badehaus.
Beliebt bei Familien mit Kleinkindern
Beliebt bei Familien mit Kleinkindern
Schon seit Urzeiten haben Menschen im Wasser des Plattensees gebadet. Das Baden aus „Passion” und das „Erlebnisbaden“ im heutigen Sinne entwickelten sich aber erst am Ende des 19. Jh., als es die Stadtbewohner zur Naherholung an den See zog. Zeitzeugen sind heute Zeichnungen und Fotos, die von den hölzernen Badehäusern von damals erzählen. Über dem Schilf der natronhaltigen Teiche vernimmt man die Schreie der Wasservögel, auf den Weiden den Klang der Kuhglocken, in den freundlichen, kleinen Dörfern arkadischen Frieden. Gewiss ist es kein Zufall, dass sich hier zahllose Persönlichkeiten aus der Filmwelt, Kunstmaler und Schriftsteller hier in alten Bauernhäusern niedergelassen haben.
Die Badestrände am Nordufer und am Südufer des Balaton sind sehr unterschiedlich. Am Nordufer wird das Wasser schnell tiefer und nach 30 - 50 m reicht es einem schon über den Kopf. Die hiesigen Strände werden eher guten Schwimmern oder Badegästen mit größeren Kindern empfohlen. An der Südseite des Sees ist das Wasser sehr seicht, es wird nur ganz allmählich tiefer, an den meisten Stellen kann man sogar 500 m weit hineinwaten, ohne schwimmen zu müssen. Besonders seicht ist der unmittelbare Uferstreifen, wo auch die Kleinsten ausgezeichnet im kaum 50 cm tiefen Wasser herumtollen können. Deshalb wählen Familien mit
Das Baden aus „Passion”
Das Baden aus „Passion”
Kleinkindern in der Regel lieber das Südufer. Wer indes mit größeren Kindern reist oder eben „auf Fitness” eingestellt ist, kann sich auch nach Lust und Laune im neuen Erlebnisbad in Balatonlelle austoben.
 
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